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31.12. Silvester  --  was wird nächstes Jahr?

 

Schon ab 29. Dezember hört man den letzten Tag des Jahres nahen, denn dann ist offiziell der Verkauf von Feuerwerkskörpern erlaubt und in diesen beiden Tagen probieren einige Ungeduldige aus, wie schön es doch sein kann, ganz alleine seinen Böller schon vor dem Jahreswechsel zu zünden, was aber verboten ist bis zum Silvester-Nachmittag.

Am 31. Dezember haben die Geschäfte noch bis mittags geöffnet und es wird für die Party noch bis zum Schluss eine Menge an Getränken und Speisen nach Hause geschafft. Schließlich  müssen für mehrere Stunden – vom alten bis zum neuen Jahr – Freunde, Verwandte und die Familie versorgt werden. An den Tagen vor dem Silvester-Abend sollte jeder, der mal „draußen“ feiern möchte, unbedingt in den Zeitungen und Stadtmagazinen sich die speziellen Seiten aufheben mit den Terminen für diverse Feiern. An dieser Stelle jetzt genaue Termine zu nennen ist kaum möglich.

Neben der Tourismus-Information von „Düsseldorf.Marketing & Tourismus GmbH“ gibt es z.B. auch noch interessante Adressen rund um Silvester-Veranstaltungen, Cocktail-Mixturen usw. im Internet mit vielfältigen Links zu Orten, Angeboten und angesagten Partys. Einige Orte können hier als mögliche Silvester-Feierstätten genannt werden – aber bitte unbedingt im Vorfeld abklären!

Nachtresidenz an der Bahnstraße, 3001 in der Franziusstr. 7, ALTES KESSELHAUS an der Hansaallee 321, Checkers in der Königsallee 28-30, D-Sign Club / Berolina Lounge an der

Berliner Allee 46, Frontpage Pianobar am Mannesmannufer 9, Stahlwerk        in der Ronsdorfer Straße 134, Tanzhaus NRW an der Erkrather Straße, Apollo Varieté unter der Rheinkniebrücke, ZAKK in der Fichtenstraße, TOR 3 in der Ronsdorfer Straße 143, mk2 in der Kaistraße 4, Galerie Braunsteiner in der Krefelder Straße 81 und viele andere Orte.

Ein zentraler Party-Platz, wo auf jeden Fall das neue Jahr mit Böllern, Raketen und Zuprosten begrüßt wird, ist der Burgplatz. Ob mit Getränke-Buden, einer Bühne mit Programm oder den Diskussionen über die Verhinderung von Ausschreitungen in der Silvesternacht, was auch schon mal vorgekommen ist, hier trifft sich ein Teil Düsseldorfs!

 

Kästchen mit Internet-Adressen:

www.duesseldorf.de

www.duesseldorf-tourismus.de

www.google.de

www.bartime.de/silvester-duesseldorf.9.html

http://www.silvester.de/events-Duesseldorf.cfm

 

Am Burgplatz, direkt am Rheinufer der Altstadt, sind auch die Ausleger einiger Schiffahrtsgesellschaften, die Silvesterfahrten auf dem Rhein anbieten. Natürlich alles mit Silvester-Buffet, Bordparty, DJ, Mitternachtssuppe und inklusive Feuerwerk, das mitten auf dem Rhein der schönste Moment in dieser Nacht sein dürfte.

Vom Robert-Lehr-Ufer geht auch eine Silvesterfahrt während des Essens Richtung Zons. Aber Achtung: die Damen tragen Abendkleidung und die Herren werden in einem Abendanzug erwartet!

 

Dabei wird man von diesem kalt-warmen Silvesterbuffet reichlich schlemmen können:
Graved Lachs mit Sahnemeerrettich,
Meeresfrüchtesalat,
Feldsalat mit Pfifferlingen und gebratenem Speck,
Cherrytomaten mit Mozzarella und frischem Basilikum,
Roastbeefplatte,
Diverse verschiedene Antipasti,
Brotauswahl und gemischte Brötchen,
Butter und Saucen,
Krustenbraten vom Schwein,
Kalbssattel mit Calvados-Sahnesoße und gebackene Champignonköpfe,
Spinat-Lasagne (vegetarisch),
Gemüse der Saison,
Reis, Kroketten und Kartoffelgratin,
Gemischte Käseplatte,
Mousse au Chocolat,
Obstsalat,
Festliche Eistorten mit Feuerwerk

 

 

 Weitere Informationen unter:

 

Agentur Rita Hermann GmbH
Liebfrauenstrasse 41
D-55430 Oberwesel am Rhein

Telefon täglich - auch am Wochenende - 9 bis 23 Uhr:

Mobil 0179 250 6757

www.germany-travel.net

 

Köln-Düsseldorfer
Deutsche Rheinschiffahrt AG
Frankenwerft 35
50667 Köln
Tel:  02 21 / 20 88 - 3 18
Fax: 02 21 / 2 088 - 3 45

www.koeln-duesseldorfer.com

oder www.k-d.de

 

Weisse Flotte Düsseldorf
Rheinterrasse
40223 Düsseldorf

Tel.: 02 11 - 30 86 72

www.weisseflotteduesseldorf.de

 

 

oder:   www.silvesterfahrt.de

 

 

 


Kleine Silvester-Statistik aus dem Jahr 2005:

Etwa 40% feierten zu Hause mit Freunden, Partnern oder Familie eine Silvester-Party,

15 % bevorzugten Silvester-Galas/-Partys, 8 % waren an Silvester alleine oder mussten arbeiten, 7 % mochten auf öffentlichen Plätzen das neue Jahr begrüßen und der Rest

(ca. 30 %) ließen sich noch bis zur letzten Minute Zeit, mit der Planung für ihre Silvester-Feier.

 

 Dinner for One

Für den größten Teil der Silvester-Feiergemeinde, oder wie es neuerdings auch heißt „Silvester-Community“ gilt es nach wie vor, zu Hause im engeren Kreise gemütlich „mit alle Mann“ zu feiern. Am frühen Abend wird dazu ein Essen zubereitet an dem auch die Gäste sich beteiligen, sei es am Einkauf oder an der Zubereitung. Während dieser Zeit werden auch schon einmal Getränke „probiert“ oder reichlich Schwätzchen gehalten. In diese Vorbereitung hinein gibt es auch dieses: Als Zeitvertreib, sozusagen als „Wir warten auf Silvester“, gibt es schon seit vielen Jahren einen Klassiker, den sich Generationen immer wieder im Fernsehen oder im DVD-Player anschauen: „Dinner for One“.

Die Szene spielt auf dem Landsitz von Miss Sophie. Sie hat ihre vier besten Freunde zu ihrem Geburtstagsdinner eingeladen. Miss Sophie wird 90 Jahre alt und ein Problem gibt es dabei. Ihre vier besten Freunde leben alle nicht mehr! Tja, da muß ihr Butler James nun aushelfen und jeden dieser Freunde vertreten und anstelle von ihnen an der langen Tafel mit Trinksprüchen und deren Eigenarten teilnehmen, während er gleichzeitig als Butler auch noch das servieren zu übernehmen hat. Seit vielen Jahren ist der Ablauf dieses Dinners, inklusive das „Zu-Bett-Bringen“, genau gleich. Wir alle kennen mittlerweile die Fragen von James wie: "Same procedure as last year?" und die Antworten von Miss Sophie: "Same procedure as every year, James."

 

Wenn das Essen dann im gemeinsamen Kreise eingenommen wird, ergeben sich so etwa zwei bis drei Stunden an denen auch sehr viel miteinander gesprochen wird, von vergangenen Ereignissen im letzten Jahr und von Plänen für das kommende Jahr. Immer wieder wird auf die Uhr geschaut und manchmal scheint die Zeit überhaupt nicht zu verrinnen.

Raclette oder Fondue ergeben noch den zusätzlichen Spass – auch für Kinder – dass man seine Speisen aus verschiedenen Töpfchen selber zusammenstellen kann und verschiedene Fleischsorten mit oder ohne Käse lecker vor den eigenen Augen bruzeln.

 

Nach dem gemeinsamen Essen ist es schon Tradition, dass man mit Bleigießen oder Tarot-Kartenlegen einen kleinen Blick in die Zukunft wagt. Bleigießen ist auch wieder für eine größere Runde, besonders also für Familien mit Kindern, ein Riesenspaß.

Dazu braucht man eine mit Wasser gefüllte Schüssel und einen Löffel, der nicht sofort am Griff heiß wird, wenn er vom jeweiligen Fragenden über eine Kerze gehalten wird. In den Löffel wird eine kleine Bleiform gelegt, die beim Halten über der Kerze dann schmilzt und mit Schwung oder Gefühl wird das geschmolzene, silbrige Etwas ins Wasser gekippt. Die Form, die sich daraus unter Wasser bildet, wird dann unter Anteilnahme der ganzen Runde gedeutet, wobei spezielle Heftchen oder Zettel  aus symbolhaften Vorstellungen nachhelfen. Mit einer Reihe von Wünschen, Vorstellungen und Fantastereien des Fragenden zusammen ergibt sich so eine eher negative oder positive Perspektive für das kommende Jahr.

 

Einige Deutungen der „neuen Formen“ als Beispiel:

Anker: Hier steht eine Reise demnächst ins Haus.
Blumen: Die nächste Zeit wird viel Freude bringen.
Drachen: Falls es im Moment Gegner gibt, die werden bald besiegt werden!
Elefant: Im Moment kann Dir keiner das Wasser reichen.
Fisch: Du solltest beim Spielen etwas wagen, das Glück winkt.

Flugzeug: Irgendetwas ist bei Dir in Planung.
Geweih: Oh je, Frust in der Liebe.
Hexe: Es gibt ein paar Feinde in Deiner Umgebung.

Jagdhorn: Party und Vergnügen ohne Ende.
Käfer: Du machst Dich klein.
Krone: Reichtum steht ins Haus.
Laterne: Du wirst eine Erleuchtung erleben.
Löwe: Du hast viele Freunde.
Nagel: Was Du Dir schon lange wünschst geht in Erfüllung.
Nest: Du lebst in einer glücklichen Familie.
Palme: Eine Fernreise steht an.
Pantoffel: Hm, schon mal nachgedacht über eine Heirat?
Schere: Du brauchst Dir über Geld und Deine Versorgung keine Gedanken machen.
Schmetterling: Ein bisschen flatterhaft ist Dein Glück im Moment.
Vogel: Längeres Hoffen hat sich gelohnt, etwas geht in Erfüllung.
Waffe: Du fühlst Dich geehrt, Du bist voller Stolz.
Weinstock: Ein Baby könnte sich bald ankündigen.

 

In Düsseldorf kann man feststellen, dass das Bleigießen sich einer großen Beliebtheit erfreut, genauso wie das Tarot-Kartenlegen, dass aber mehr für kleinere Kreise und nur mit wenigen Freundinnen und Freunden als Orakel für die Zukunft angewendet wird. Mit entsprechender Hintergrundmusik, Lichtgestaltung und Getränken wird das Lesen in den Konstellationen der bunten, reichlich bebilderten Karten zu einem intensiven Einstieg ins neue Jahr. Das Wichtigste bei diesem beliebten Orakeln ist das Gespräch und die Erläuterungen zu den einzelnen gelegten Karten. Assoziationen der fragenden Person füllen dann die vorgegebenen Hinweise zu einer kompletten Zukunftsbeschreibung auf.

 

Das Orakeln war schon immer mit den menschlichen, abergläubischen Ängsten und Hoffnungen mit dem Jahreswechsel verbunden. Böse Geister, die das neue Jahr bedrohen könnten, wurden und werden ja heute noch, mit hellen Feuerwerken und lauten Böllern vertrieben. „Das neue Jahr anschiessen“, nannte man dies in früheren Zeiten.

 

Wer mit Orakeln wenig am Sinn hat, kann aber trotzdem mit symbolischen Geschenken

Anderen eine Freude machen und ganz spezielles Glück wünschen. Bei einer Silvesterfeier also nicht vergessen mitzunehmen oder bereitzulegen: Glücksschwein (auch aus Marzipan), Glückskäfer, Glücksklee, Hufeisen, Schornsteinfeger oder einen Fliegenpilz.

 

 

Wer nun gar nichts für die Silvesternacht gefunden hat, der kann es „last minute“ mal bei „ebay“ versuchen. Ja, kein Scherz! Das weltweite Online-Auktionshaus „ebay“, bei dem man praktisch alles kaufen und verkaufen kann, wirbt auch hierbei mit einer „Riesenauswahl zu Superpreisen“. Im Januar schon heißt es da: „Silvester Ball Düsseldorf“ – versuchen kann man es ja mal: www.ebay.de

 

 

„Neujahrsschießen“

Mit dem Feiern auf Burgplatz oder am Rhein ist man ganz nah an der alten Tradition, dass in Düsseldorfs „High Society“ gerne mit Feuerwerks-Spektakeln auf dem Rhein oder großen Bällen im (nicht mehr vorhandenen) Schloß spezielle Tage gefeiert wurden. Fackeln, Essen, Trinken oder schauspielerische Einlagen gehörten dabei auch zum festen Programm.

„Silvester“ wird heutzutage der letzte Tag genannt, weil dies der Todestag von

Papst Silvester I. ist. Er starb im Jahre 335 n. Chr. in Rom. In seiner Zeit wird auch das Christentum zur römischen Staatsreligion. Das Fest an Silvester’s Todestag wird mindestens schon seit dem 5. Jahrhundert im ganzen christlichen Europa gefeiert. Die Silvesternacht zum Jahreswechsel ist von einer Fülle des Brauchtums geprägt. Hinter diesen steht vermutlich besonders der heidnische Brauch, die Dämonen der Dunkelheit mit Lärm und Getöse zu vertreiben. Noch bis zum 1. Weltkrieg wurde auch mit Pistolen in die Luft geschossen, obwohl schon in unserer Gegend das „Neujahrsschießen“ Anfang des 18. Jahrhunderts verboten wurde, es gab auch immer wieder Verletzte dabei.

 

 

Etwas weiter oben wurde ja schon vom Essen und Trinken gesprochen. Hier suchte man auch in der Silvesternacht sich besondere Speisen aus, wenn man zum feierlichen Schmaus zusammensaß. Geflügel sagte man nach, das es das davonfliegende Glück symbolisieren würde. Dem Schwein aber war schon immer der Stempel eines „Glücksschweins“ aufgedrückt worden. Silvesterkarpfen und Kartoffelsalat mit Würstchen sind heute Standard-Essen zu Silvester. Für den Karpfen gibt es auch eine Bedeutung als Glückbringer:

Da der Karpfen früher mehr zur Mangelware bei der Ernährung gehörte, soll der Brauch entstanden sein, sich eine Schuppe in den Geldbeutel zu stecken, die dann das neue Jahr über Geldsegen bringen sollte. Wenn man ganz viele Schuppen zum Jahreswechsel im ganzen Haus verstreut, dann haben alle Hausbewohner Glück. Aber eindeutiger Sieger bei Familienessen an Silvester sind Raclette und Fondue, Rezepte folgen im weiteren Text.

Bei den Getränken sind die Dauerbrenner, alles was prickelt wie Sekt, Champagner oder
Prosecco. Auf jeden Fall muss der Korken um Punkt Mitternacht knallen!

Danach kommt z.B. die Feuerzangenbowle, die besonders beliebt war, als alle Welt von dem berühmten Film mit Heinz Rühmann sprach. Das hat etwas nachgelassen und Glühwein oder Punsch machen als Warm- und Kaltgetränk ja auch kräftig Konkurrenz. Cocktails sind auch für Silvester im kommen, deshalb im Folgenden auch gleich ein paar Rezepte:

Silvester Punsch 

 Viele Freunde eingeladen und die große Frage: „Was trinken sie wohl alle?“ steht im Raum. Da kommt dieses Rezept genau richtig, denn der bekannte Silvester Punsch trifft fast jeden Geschmack, denn man kann ihn als fruchtig, frisch und herb beschreiben. Ein großes Bowle Gefäß wird mit allerlei klein geschnittenes Obst bestückt, das können Orangen, Kirschen aus dem Glas, Ananas und Kiwis sein. Nun werden je nach Massenandrang ca.1 Liter brauner Rum und 1 Liter weißer Rum, 1 Liter Ananassaft, 1 Liter Orangensaft, 0,5 Liter Grapefruitsaft, 0,2 Liter Grenadine, 3 cl Angostura Bitter und 0,5 Liter Kirschsaft (aus dem Glas Kirschen) gefüllt. Das alles wird schön verrührt und ca. 3 – 4 Stunden bevor die Gäste kommen in den Kühlschrank gestellt, damit die Früchte den Alkohol aufnehmen. Kleine Fruchtspießchen geben dem Ganzen noch einen Vitamin C – Schub und Vitamin C lässt den Kater am morgen nicht so quälend erscheinen.

Königin der Nacht 

 Endlich mal etwas anderes, als nur mit Sekt oder Champagner ins neue Jahr anzustoßen. Mit der „Königin der Nacht“ liegt man auf jedem Geschmacksgebiet. Fruchtig und prickelnd-herb, so kann man diesen Silvestercocktail beschreiben. In einem Boston Shaker füllt man vorerst 2 cl Grand Manier, 2 cl Orangensaft mit Fruchtfleisch, 1 cl Grenadine und 1 dash Angostura Bitter. Diese Zutaten werden mit zwei Eiswürfel geshakt und in einem Sekt- oder Champagnerkelch abgeseiht. Danach wird mit ca. 9 cl Sekt oder Champagner aufgefüllt und dezent geschmückt.

Champagner Cocktail 

 Er ist genauso ein Klassiker, wie „Diner for one“ und ein absolutes Muss zu Silvester! Man lege in einem Sektkelch oder einer Champagnerschale ein Stück Würfelzucker und beträufle dies mit Angostura Bitter. Danach füllt man das Ganze mit gekühlten Champagner auf, aber mit Vorsicht, denn es schäumt sehr.

Blue Champagner 

 Durch seine bestechend blaue Erscheinung ist das ein absoluter Hingucker auf der Party und gehört somit auch zu den Silvester-Highlights. 2 cl Wodka, 2 cl Blue Curacao und 1 cl Zitronensaft werden in einem Boston Shaker mit zwei Eiswürfel geshakt und in einem Sekt- oder Champagnerkelch abgeseiht. Danach wird das Glas mit ca. 10 cl Champagner aufgefüllt und dezent geschmückt.

Bellini

 Pro Cocktail ist etwa ein halber frischer und reifer Pfirsich zu rechnen.
Zuerst die Pfirsichhälfte entkernen und waschen, trocknen und dünn die Haut abschälen. Dann wird das Fruchtfleisch zusammen mit der Grenadine im Blender pürriert. Das Pfirsichpüree in einen Sektkelch geben, langsam mit eiskaltem Sekt oder - noch edler - mit Champagner auffüllen und kurz umrühren.

 

Alle Cocktails aus: www.bartime.de

 

Feuerzangenbowle

Zutaten: 1 Zuckerhut, 2 Flaschen Rotwein, 2-3 Apfelsinen, 1 Zitrone, evtl. Zimt- oder Vanillestange, 2 Gewürznelken, 1 Flasche Rum (54%igen). Zubereitung: Rotwein in feuerfesten Topf gießen und den Saft der Apfelsinen und der Zitrone sowie die Gewürznelken hinzufügen. Das Ganze darf jetzt nicht gekocht (!) nur erhitzt werden. Den speziellen Feuerzangenbowlen-Topf auf den Tisch stellen. Feuerzange mit dem Zuckerhut quer über den Topf legen. Etwa ein Wasserglas voll mit Rum füllen und damit gleichmäßig den Zuckerhut übergiessen bis sich dieser mit Rum vollgesogen hat. Den Zuckerhut vorsichtig anzünden. Der Zucker schmilzt allmählich und tropft in den heißen Wein. Hier kann man auch mal kurz das Licht ausmachen und die blau-violette Flamme bewundern! Sollte die Flamme erlöschen immer nur Rum in eine Schöpfkelle geben und dann etwas über den restlichen Zuckerhut giessen. Noch mal das Ganze umrühren und ein anregender Abend ist gewiß!
 

 

 

Raclette normal, ohne Fleischiges

Zutaten (für 4 Personen): 500 g Kartoffeln, 200 g Raclette-Käse,
2 Tomaten, 100 g Gurken, 1/2 Paprika, 1/2 Zwiebel, 300 g Joghurt,
100 g Creme Fraiche oder Schmand, Pfeffer, Salz, Paprikapulver, Knoblauch nach Belieben.

Bei größerem Hunger eben immer etwas mehr….. Zubereitung: Kartoffeln kräftig unter fließendem Wasser waschen und mit Schale kochen. Pellen oder nicht Pellen, je nach Geschmack. Das Raclette-Gerät vorheizen und die Kartoffeln in einer Schüssel darauf warm halten. Raclette-Käse in dicke Scheiben schneiden und auf separaten Teller legen. Die Größe sollte dem der Raclette-Pfännchen entsprechen. Gewürze für Kartoffeln und Käse auf dem Tisch verteilen, damit jeder für sich würzen kann. Paprika, Gurke, Zwiebeln und Tomaten

kleingeschnitten in kleine Schüsseln geben und ums Raclette-Gerät hinstellen.

Joghurt mit der Creme fraiche (oder Schmand), Pfeffer, Salz, Paprikapulver und frischem Knoblauch verrühren. Die Pfännchen können nun von jedem, je nach Geschmack, mit den Zutaten und dem Käse darauf belegt werden. Das überbackene im Pfännchen wird dann mit Kartoffeln und der Sauce auf einem Teller zusammengefügt.
Varianten mit Salami-Wurst, Schinken o.ä. sind natürlich möglich. Auch die berühmten Silberzwiebelchen können noch auf den Teller dazugelegt werden.

Raclette Hawaii                                                                                                                                                 Zutaten (für 4 Personen): 1 frische Ananas, 300g gekochter Schinken, 8 gleich große Kartoffeln,    2 mittelgroße Zwiebeln oder mehr und 600g Raclettekäse.                                                                         Zubereitung: Die Ananas passend fürs Pfännchen in Stücke schneiden. Gekochten Schinken in Streifen und die Zwiebeln in Würfel schneiden. Bitte auch in dieser Reihenfolge in die Pfännchen füllen und mit Kartoffelscheiben bedecken. Die Kartoffeln wie im Grundrezept beschrieben zubereiten. Käse in Scheiben schneiden und die gefüllten Pfännchen belegen.

Raclette Sweet and Sour

Zutaten (für 4 Personen): Flüssiger milder Honig, Senfpulver, trockener Sherry,
Sparerips, Rippli (schweiz. Fleisch von der Rippe), ger. Schinken, ger. Entenbrust – Menge des Fleisches je nach Appetit abschätzen.

Zubereitung: Milden flüssigen Honig mit etwas Senfpulver und trockenem Sherry verrühren. Sparerips oder dünn geschnittene Scheiben vom Rippli, geräuchertem Schinken oder geräucherter Entenbrust damit bepinseln und einziehen lassen.
Am Tisch dann das marinierter Fleisch oben auf der Grill- oder Steinplatte kurz braten und in die Pfännchen geben. Mit dem Käse belegen und unten überbacken. Als Dessert wird dazu ein Apfel-Preiselbeer-Kompott empfohlen.

 
Tipp: Mal verschiedene Käsesorten oder -varianten ausprobieren.



Käse-Fondue
Zutaten (für 4 Personen): 800 – 1.000 gr. Käse, für die Zubereitung von Käse-Fondue oder Cheese-Fondue eignen sich leicht schmelzbare Käsesorten wie zum Beispiel Raclette-Käse, Emmentaler, Edamer, Tilsiter oder Appenzeller Käse, 1 Knoblauchzehe, trockener Weißwein,
Weißbrot (Würfel vorbereiten), eventuell auch Champignons, kleine Pellkartoffeln, Röschen vom Blumenkohl oder von Broccoli, Birnen und Äpfel in Würfel geschnitten.                                       Zubereitung: Fondue-Topf  vorbereitend innen mit Knoblauchzehe einreiben.Geriebenen Käse zusammen mit trockenem Weißwein in den Fonduetopf füllen. Der Käse wird dann unter leichtem Umrühren durch Erhitzen zum Schmelzen gebracht. Fondue leicht kochend halten damit der Käse weich bleibt. Brote, bzw. kleine Brotwürfel, auf die Fondue-Gabel stecken und in den Käse eintauchen. Beim Herausziehen Gabel leicht drehen, bis der Käse abkühlt und hart wird. Die Weißbrotwürfel können vorher etwas geröstet werden. Alternative zu den Brothäppchen: kleine Pellkartoffeln, frische Champignons, Broccoli- oder Blumenkohlröschen, Apfel- oder Birnenstückchen.

Fleisch-Fondue
Zutaten: Spezielles Fondue-Fleisch aus der Metzgerei besorgen oder aus verschiedenen Angeboten selbst etwas aussuchen. Geeignet sind Schweine-, Rind- oder Putenfleisch, Öl mit den Gewürzen Thymian, Knoblauch oder Rosmarin, Fett/Öl für Fondue-Pfanne, diverse Suacen. Zubereitung: Die Fleischhäppchen sollten etwa 1,5 bis 2 cm lang sein. Vorbereitend können sie in Öl eingelegt werden, das mit etwas Thymian, Knoblauch oder Rosmarin gewürzt ist. Das Fett oder Öl wird im Fondue-Topf erhitzt, aber nicht zum Kochen gebracht. Die richtige Temperatur ist dann erreicht, wenn man mit einem Holzstäbchen im Fett rührt und sich am Stiel kleine Bläschen bilden. Welche Saucen und Dips zubereitet werden, bleibt jedem Geschmack selbst überlassen: z.B. Tomatensauce, Champignonsoße, Zwiebelsauce, Currysoße, Chili-Sauce, Kräutercreme, Joghurtsoße oder Aioli.

Schokoladen-Fondue für Kinder (auch „Fondue au Chocolat“)                                                              Zutaten: Schokolade, Wasser, Sahne, Kakao, Mandeln und frisches, in mundgerechte Stücke geschnittenes Obst. Zubereitung: Schokolade zunächst zerstückeln und zusammen mit Wasser in einem Topf erhitzen, bis sie geschmolzen ist. Sahne, eventuell auch Kakao dazugegeben und die Schokoladensoße umrühren. Vielleicht gehackte Mandeln hineinrühren. Als Obst können Äpfel, Birnen, Bananen, Orangen, Weintrauben usw. verwendet werden. Die klein geschnittenen Teile werden auf eine Fondue-Gabel gesteckt und in die Schokoladensauce eingetaucht. Alternativ können statt Obststücke auch kleine Kekse verwendet werden.

Auf Kindergeburtstagen wird das Schoko-Fondue-Essen oft mit einem Spiel verbunden.                  Wer sein Obststück beim Eintauchen verliert, muss zum Beispiel ein Pfand abgeben.                            So etwas kennen wir ja von „Asterix bei den Schweizern“!

 

…nun beginnt die Zeit „zwischen den Jahren“, an denen sich die meisten Daheimgebliebenen vornehmen, endlich mal das Büro aufzuräumen, Papierkram zu erledigen, sich zu Erholen oder sonst Liegengebliebenes abzuarbeiten. Auch sehr seltene Besuche bei Bekannten oder in Museen und ähnliches werden gerne in diese Zeit gelegt. Hat man doch jetzt endlich einmal genug Zeit und Muße! Auch zu kurzgekommene Familienmitglieder kommen in den Genuss eines längeren und intimeren Zusammenseins.

Im heutigen Sprachgebrauch ist die Zeit zwischen Weihnachten (25.12.) und Neujahr (1.1.) gemeint, aber entstanden ist dieser Begriff aus Veränderungen unseres Kalenders.

Aus dem Jahre 46 v. Chr. stammte der damals benutzte „Julianische Kalender“ (nach Julius Cäser), der sich nach der Sonne richtete. Papst Gregor XIII. (1502-1585 ) änderte diesen und man hängte an das eigentlich am 24.12. endende Jahr noch zwölf Tage an. Dieser „Gregorianische Kalender“ hatte zwei Neujahrstage: 25.12. und 6.1., was aber etwas später auf den entgültigen Neujahrstag, den 1. Januar, gelegt wurde. Die Zeit zwischen dem alten und neuen Jahresbeginn nannte man eben „zwischen den Jahren“. (Siehe auch „Rauhnächte“.) 


 1. Januar -- Neujahrsbräuche….


Gerade sind die ersten Böller explodiert, die Raketen erhellen mit ihren bunten Sprenkeln den Düsseldorfer Nachthimmel und quirlige Heuler sausen flach über den Bürgersteig, da kommen auch schon Nachbarn, Freunde oder Verwandte und wünschen alles Gute für das neue Jahr: „Proooost Neujahr!“ Dieser Gruß wird noch etwa einen Monat lang jedem entgegengebracht, der im neuen Jahr noch nicht mit diesen Neujahrsgrüßen beglückt wurde. Ganz mundfaule Düsseldorfer Zeitgenossen sagen auch schon mal nur „Einen guten…!“ statt „einen guten Rutsch“.

Spätestens am Morgen des 1. Januar werden Verwandte angerufen und auch mit den besten Wünschen zum neuen Jahr versorgt oder Emails werden auf ihre virtuelle Reise geschickt.

Ansonsten wird an diesem Tag der alte Kalender gegen einen neuen ausgetauscht und der obligatorische Neujahrsspaziergang an der Rheinuferpromenade, im Gerresheimer Wald oder im Volksgarten steht an. Ein Neujahrskonzert oder gar ein Neujahrsempfang ist für den 1. Januar noch zu früh, meistens findet so etwas auch in den nächsten Tagen statt….

Das Frühstück an diesem Morgen, ob nun etwas früher oder später eingenommen, wird meistens mit Backwaren angereichert, die schon in früheren Zeiten als Neujahrsgebäck („Neujährchen / Neujährkes“) verzehrt wurden (siehe weiter im Text), die aber heute meistens mit allerlei Zuckerguss und bunten Dekorationen nicht mehr die alten Formen haben.

Traditions-Bäcker wie z.B. Hinkel in der Altstadt bieten noch Backwaren nach alter Art an.

 

Neujahr ist heute einer der wenigen weltlichen Feiertage, der sowohl religiöse als auch heidnische Wurzeln hat. Dass der 1. Januar ein gesetzlicher Feiertag ist, liegt wohl auch daran, dass man sich nach der Silvester-Nacht erholen soll und vielleicht auch für das nächste neue Jahr Kraft schöpfen soll. Wie schon im Kapitel zu den Schützenfesten, war man sich darüber im Klaren, dass die Bevölkerung an diesem Tage noch nicht fit für die Arbeit sein würde und eher „blau machen“ würde.



Neujahrsfeiern gab es schon im alten Rom

Das Fest zum Jahresbeginn wurde nicht nur in Rom sehr ausschweifend gefeiert und die Christen hatten es schwer, diesem heidnischen Treiben ein Ende zu bereiten. Im 13. Jahrhundert versuchte die christliche Kirche dem 1. Januar einen christlichen Hintergrund zu geben, in dem eine Textstelle bei Lukas(2,21) zitiert wurde, wo Jesus acht Tage nach seiner Geburt beschnitten worden sein soll. 1691 bestätigte die Kirche unter Papst Innozenz XII. offiziell den 1. Januar als Neujahrstag, der bis ins Mittelalter hinein als eine Art „Fest der Narren“ begangen wurde, an dem man sich maskierte und allerlei Unfug trieb.

In der Nacht vom 31.12. auf den 1.1. feiert man ja heute noch etwas heidnisch mit viel Lärm,
Feuerwerk, Partys, Essen, Trinken und Tanz.

 

Schon „uralt“ ist die Sitte, sich Glück, Gesundheit und Segen für das kommende neue Jahr zu wünschen. In heutiger Zeit ist es über die persönlichen Glückwünsche hinaus Tradition geworden, Briefe oder Gedichte zu Neujahr zu verfassen und diese zu verschicken. Aus den 1920er Jahren wurde berichtet, dass auf den Düsseldorfer Schulen manche Lehrer ihre Schüler anhielten für ihre Eltern Glückwunsch-Texte oder -bilder zu verfassen. Was jedoch heute undenkbar wäre.

Aus dem 17. Jahrhundert sind im Düsseldorfer Raum münzähnliche Neujahrs-Geschenkstücke des Pfalzgrafen Wolfgang Wilhelm bekannt, die er an seine Beamten und Hofleute verschenkte, um ihnen so von höchster Stelle aus, alles Gute für das neue Jahr zu wünschen. Aus dem Jahre 1634 gibt es ein Neujahrsstück mit der Inschrift „POST NUBILA PHAEBUS“, was etwa heisst „nach Wolken Sonnenschein“. Hier hegte der Fürst offensichtlich den Wunsch, nach dem Dreißigjährigen Krieg, dass wieder Ruhe ins Land einkehrt. In einem anderen Neujahrsstück aus 1639 sieht man einen Arm mit einem Schwert, das schützend über die Stadt Düsseldorf aus den Wolken gehalten wird: „NON VOS DESERAM“. „Ich werde euch nicht im Stich lassen“, wobei hier der göttliche Schutz gemeint ist, bei dem Wunsche fremde Kriegsvölker wie Holländer, Hessen oder Kaiserliche Truppen, von Düsseldorf fernzuhalten. Im Jahre 1642 trägt das Neujahrsstück das Motiv einer Friedenstaube mit einem Ölzweig: „AUSPICIUM MELIORIS AEVI“, „Vorzeichen eines besseren Zeitalters“. Hier stand der Wunsch des Pfalzgrafen dahinter, nach einer Einladung zur Friedenskonferenz in Münster, dass bald Frieden herrschen wird.

(3 Abbildungen der Münzen  und 1 Motiv einer Neujahrskarte um 1470,
aus „Das Tor“, 1962: „Ich halt d(a)s Krügel in mein hand – glück heil euch gesand“)



Et Neujährke

Neujahrsgeschenke unter „einfachen“ Düsseldorfern sind auch schon fast in Vergessenheit geraten. Bäcker, „Kolonialwarenhändler“, Metzger und Wirte schenkten solche an regelmäßige und gute Kunden. „Et Neujährke“ wurde so ein kleines Geschenk genannt.

Der Bäcker schenkte gegen Ende des 19. Jahrhunderts z.B. einen deftigen „Bauern-Blatz“

(Gebäck aus Wasserweckenteig belegt mit Kümmel oder Zwiebeln, „Rheinischer Blatz“ ist mit Rosinen belegt), der Metzger eine Wurst und der Wirt eine Flasche Punsch.

Am Niederrhein entstand ein regelrechter Wettstreit, um Erster beim Glückwünschen zu sein, was immer mit Überraschungseffekten verbunden war.

Dieses „Überraschen“ drückt sich in dem Begriff „Verosche oder Vrosche“ aus, woraus sich wiederum der Brauch entwickelte nun Nachbarn und Freunde zu besuchen. Bei diesen Besuchen gab es dann auch Schnaps und Gebäck. Neujahrsgebäck waren z.B. der „Wängel“, „Neujährkes/ Nöijöarkes“ oder das „Glücksrad“.


Man wünschte sich auch den „Guten Rutsch“ mit dem Hintergedanken, dass man mit Holzschuhen auf eisigen Flächen gut rutschen soll. Der Jahreswechsel ist ja bei uns oft mit Schneematsch oder Glatteis begleitet, aber diese Assoziation zum Hineingleiten ins neue Jahr

wird nur allgemein als Wortherleitung genannt. Zur Überraschung vieler stammt dieser „Rutsch“ aber aus dem Hebräischen. "Rosh Hashana" ist der erste Tag des Jahres.

"Rosh", das ist das Wort für "Kopf/Haupt" oder auch „Anfang“ und „Shana“ steht für das Jahr."Rosh Hashana", das ist dementsprechend also ganz einfach der (gute) Jahresanfang. 

 

 

 
     
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